Unsere Aktivitäten

Seit 1985 hat sich der Arbeitskreis Asyl in Weiden drei Handlungsschwerpunkte gesetzt. Zum einen das Projekt “Betreuung von Flüchtlingskindern in Weiden“, zum anderen die Beratung und Betreuung von Flüchtlingen und schließlich die Informierung der Weidener Bevölkerung über die weltweite Verletzung von Menschenrechten, aufgrund derer viele Menschen in Deutschland um Asyl nachsuchen.
     
Projekt Betreuung von Flüchtlingskindern
Hausaufgabenhilfe
Schulmaterialien
Freizeitprogramm
Integration
Weitere Aktivitäten
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Projekt Betreuung von Flüchtlingskindern

Das Projekt "Betreuung von Flüchtlingskindern” wurde im Februar 1985 vom Arbeitskreis Asyl Weiden und der Kinderrechtsorganisation terre des hommes ins Leben gerufen. Die sozialpädagogische Maßnahme umfaßte eine Kleinkinderbetreuung ab dem zweiten Lebensjahr zwischen 9 und 12 Uhr. Daran schließt sich die Hausaufgabenhilfe für Schulkinder und Jugendliche bis etwa 19 Uhr an.
Die notwendigen Räumlichkeiten zur Unterbringung der ca. 80 Kinder stellen die Stadt Weiden und der Stadtjugendring im Jugendzentrum zur Verfügung.
Personell wird die tägliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen durch die ehrenamtliche Projektleiterin Ursula Hess, mehrere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, einige Flüchtlinge, die ihre 80 Sozialstunden in unserem Projekt ableisten dürfen, und ABM-/SAM-Kräften gewährleistet.
Unsere Arbeit hat sich immer mehr zu einem integrativen Projekt entwickelt. Schülerinnen und Schüler vieler Nationen, Ethnien und Religionen lernen und spielen, streiten und lachen, diskutieren und argumentieren miteinander.
So besuchen Kinder türkischer Gastarbeiter die Einrichtung neben etlichen kurdischen Flüchtlingskindern.
Hinzu kommen bosnische Bürgerkriegsflüchtlinge, Flüchtlinge aus dem Kosovo, aus Afghanistan, aus Problemregionen der GUS-Staaten und deutsche Kinder, die zumeist von ihren ausländischen Klassenkameraden mitgebracht wurden. Seit Ende 1997 besuchen vermehrt Kinder jüdischer Kontingentflüchtlinge unsere Einrichtung. Eine neue Herausforderung!


 

   
 
 
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